


Die 2019 gegründete Rennsport-Serie TOURENWAGEN LEGENDEN präsentiert ein technisches Reglement, das sich einerseits seiner Wurzeln besinnt und zugleich den jüngsten Marktentwicklungen entspricht. Weiterhin werden fünf punktberechtigte Klassen ausgeschrieben. „Der wesentliche Unterschied“, führt Promoter Thorsten Stadler aus, „besteht in der Rückbesinnung der Klassen 1 bis 3 auf die Historie der DTM, der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft. Das ist unsere DNA von Anfang an, das möchten wir in Zukunft wieder eindeutiger herausstellen. Unsere offenen Klassen 4 und 5 sind für die Teilnehmer vorgesehen, die keinen DTM-Tourenwagen besitzen.“ Die Klassen 1 bis 3 stehen für unterschiedliche Zeitabschnitte der DTM- Geschichte, die im März 1984 mit der Premiere der Deutschen Produktionswagen-Meisterschaft ihren Lauf nahm. In den zwölf Jahren bis zur Einstellung der ITC, des International Touringcar Championships, war das Entwicklungstempo enorm hoch. Es wäre unmöglich, das gesamte Fahrzeugpotenzial in nur einer Klasse abzubilden – dabei galt in den ersten Jahren das Credo der „klassenlosen Gesellschaft“.
TOURENWAGEN LEGENDEN, Klasse 1: Heimat der Klasse 1 (1993 – 96, ab 2000).



In Klasse 1 sind künftig ausschließlich Original-Renntourenwagen zugelassen, die dem Reglement der Klasse 1, später Class One, tatsächlich auch entsprechen. Bis zum Modelljahr 2009 reicht die Spanne der zugelassenen Fahrzeuge, Ausnahmen sind auch aus technischer Sicht nicht möglich. Zugelassen ist einschließlich früherer Entwicklungsträger der beteiligten Hersteller das, was auch zur Urzeit zugelassen gewesen ist. Es gelten die seinerzeit gültigen Reglements und Hubraumlimits im Rahmen der ursprünglich homologierten Fahrzeugtypen. Da periodenspezifisch baugleiche Nachbauten mit zu großem Aufwand zu realisieren wären, sind in der Klasse 1 ausnahmslos verifizierte Originalfahrzeuge mit dokumentierter Historie vertreten.



„Uns geht es um Identität, um Werthaltigkeit“, sagt Thorsten Stadler, Experte in Sachen Mercedes-Benz.
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