Spa Summer Classic, 26. April 2026, TOURENWAGEN LEGENDEN, erstes von fünf Rennwochenenden: So lief das zweite Rennen – Pole-Sitter Thomas Ardelt zum ersten Saisonsieg, Markus Weege erster Titelanwärter.

Spa Summer Classic, 26. April 2026, TOURENWAGEN LEGENDEN, erstes von fünf Rennwochenenden

So lief das zweite Rennen: Pole-Sitter Thomas Ardelt zum ersten Saisonsieg, Markus Weege erster Titelanwärter

Wäre die österreichische Traditionsmannschaft um Herwig Duller aus Klagenfurt am Wörthersee kein Rennsportteam mit jahrzehntelanger Erfahrung, sondern eine Band aus den achtziger Jahren, sie hätte sich wahrscheinlich den Namen „The Duller Twins“ gegeben. Zwei BMW M3 E46, zum Verwechseln ähnlich und gleich schnell, gaben bei der Summer Classic in Spa-Francorchamps eine geschlossene Vorstellung ab.

Markus Weege, im zweiten und abschließenden Rennen am Sonntag Gesamtzweiter, sicherte sich zweimal volle Punktzahl in der attraktiven Klasse 4 bis 3.300 ccm Hubraum.

Damit ist der Alpenländer, im ersten Training am Freitagmorgen Gesamterster, einer der frühen Anwärter auf den Meistertitel. Denn Teamchef Herwig Duller teilte sich den zweiten BMW mit Siegfried Kuzdas, das Duo belegte am Wochenende zweimal den zweiten Rang in Klasse 4. Nachdem Kuzdas bereits am Freitag vorgelegt hatte, bestätigte Duller zwei Tage später das hervorragende Mannschaftsergebnis. Philipp Mattersdorfer, mit einem BMW M3 der Baureihe E36 ebenfalls für Duller am Start, erreichte am Sonntag den vierten Klassenrang hinter Sebastian Kühn.

Kam Punktesammler Markus Weege auf den zweiten Gesamtrang vor dem überraschenden Debütanten Oliver Menzel im Falken-Porsche, so holte sich Pole-Sitter Thomas Ardelt den ersten Gesamtsieg im MUSIC MONSTER, dem 2009 von Uwe Alzen an den Start gebrachten Porsche 911 GT3 Cup der ersten Generation 997.

Gentleman-Driver Wolfgang Destree, optisch als Zweiter im Ziel, erhielt aufgrund des in Spa-Francorchamps generell kritisch betrachteten Überfahrens der Track Limits eine Zeitstrafe, die seine „Sexbomb“ mit Startnummer 69 um sechs Plätze nach hinten an die siebte Gesamtposition zurückversetzte. Macht nichts – in drei Wochen, beim großen Saisonhighlight im Rahmen des 24-Stunden-Rennens Nürburgring, greifen er und sein Meisterschüler Oliver Menzel wieder an.

In Klasse 2 triumphierte Heinz Friedrich Pott im BMW M3 E30, in Klasse 3 Bas Janssen mit dem BMW 635 CSi Gruppe A.

Verantwortlich für den. Inhalt: Carsten Krome Netzwerkeins

Fotografie: @Frank Schuh, @Felix Arnold, Racelense

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