ADAC RAVENOL 24h-Rennen Nürburgring | TOURENWAGEN LEGENDEN | Rennen 1, 15. Mai 2026 – legendärer Kontaktsport auf dem Nürburgring: spektakulärer Start ins 24h-Wochenende.

54. ADAC RAVENOL 24h-Rennen Nürburgring | TOURENWAGEN LEGENDEN | Rennen 1 | 15. Mai 2026

Legendärer Kontaktsport auf dem Nürburgring: ein spektakulärer Start ins 24h-Wochenende

Hoch ging es her im ersten von zwei Sprintrennen der TOURENWAGEN LEGENDEN über 25 Minuten. Pünktlich zum Start am Freitagmorgen um 9:20 Uhr ließ sich am Eifelhimmel endlich einmal die Sonne blicken: beste Rahmenbedingungen für eine spannungsgeladene Gala-Vorstellung vor vollen Zuschauerrängen.

Aus der dritten Startreihe kommend, setzte sich Anton Werner mit dem Audi 200 Quattro turbo gleich zu Beginn in Szene. Mit Allrad-getriebenen Viertürer fand er eine Lücke zwischen den beiden führenden Ex-Werkswagen von Pole-Setter Sascha Zuck (Opel Astra V8 Coupé) und Rudolf Schöllhorn (Mercedes-Benz C-Klasse) und setzte sich an die Spitze des 42-Wagen-Feldes.

Lange währte die Freude des Landshuter Rallye-Spezialisten nicht. Sowohl Rudolf Schöllhorn als auch Verfolger Sascha Zuck schlüpfte vorbei, später auch Wolfgang Destree im schnellsten der zwölf Porsche 911 und Altfrid Heger im zweiten Audi 200 Quattro turbo des Traditionsteams Maxi Klein von Anton Werner.

Was sich nun nach einer kurzer Gelbphase entspann, war packender Motorsport, wie er im historischen Metier selten geboten wird. 

Wolfgang Destree und Altfrid Heger verstrickten sich in ein rundenlanges Duell um den verbleibenden Podestrang, nachdem Anton Werner mit nachlassenden Reifen auf den fünften Gesantrang zurückgefallen war.

In der vorletzten Runde kam es zur Kollision zwischen dem vorausfahrenden Audi-Piloten Heger und Porsche-Mann Destree. Das Resultat: Berührung, Dreher und Ausfall für den Essener. Das Nachspiel bei den Sportkommissaren: 30 Sekunden Zeitaufschlag für die „Sexbomb“ mit Startnummer 69. 

Unterdessen kam Rudolf Schöllhorn vor dem Schwaben Sascha Zuck zum sicheren Tagessieg: der erste am 24-Stunden-Wochenende.

Das Geschehen in den weiteren Klassen:

Jürgen Huber (BMW M3 E30/92) sicherte sich den Sieg in Klasse 2, der Schwede Christer Simonsen (Ford Sierra RS 500 Cosworth) triumphierte in Klasse 3, Markus Weege (Duller-BMW M3 E46) in Klasse 5 und Thomas Ardelt (Porsche 911 GT3 Cup) als Gesamtvierter in Klasse 6.

Verantwortlich für den Inhalt: netzwerkeins GmbH, Carsten Krome

Fotografie: Racelense, Felix Arnold | Frank Schuh Sportfoto

Zum PDF-Download: das offizielle Rennergebnis (R1) der Rennleitung

https://tourenwagen-legenden.de/wp-content/uploads/2026/05/21_LOG_T_17_TWL_Race1_Result_ProvisionalAmended-1.pdf