ADAC RAVENOL 24h-Rennen Nürburgring | TOURENWAGEN LEGENDEN | Rennen 2, 16. Mai 2026 – Spiel, Satz und Sieg: Stefan Mücke (Mercedes-Benz C-Klasse, DTM 2005) setzt fulminanten  Schlusspunkt.

54. ADAC RAVENOL 24h-Rennen Nürburgring | TOURENWAGEN LEGENDEN | Rennen 2 | Samstag, 16. Mai 2026

Spiel, Satz und Sieg: Stefan Mücke (Mercedes-Benz C-Klasse, DTM 2005) setzt fulminanten  Schlusspunkt

Zur Mittagszeit, vor den voll besetzten Zuschauerrängen des 24-Stunden-Rennens, traten noch einmal 38 Piloten der TOURENWAGEN LEGENDEN zu ihrem zweiten und abschließenden 25-Minuten-Sprint an. Bei schönstem Sonnenschein lieferte das rasende Geschichtsbuch des Tourenwagen- und GT-Rennsports der achtziger, der neunziger und der 2.000er-Jahre eine Gala-Vorstellung ab.

Ganz vorne an der Spitze brannte Pole-Setter Stefan Mücke ein Feuerwerk ab. „Ich bin zwei Runden am Limit gefahren“, erklärte der einstige DTM-Pilot und Werksfahrer bei den 24 Stunden von Le Mans, „anschließend habe ich mich nur noch auf den Verkehr vor mir konzentriert.“

Nach dem zweiten Qualifying hatte die MK Mücke Motorsport-Mannschaft aus Berlin noch zusätzliche Arbeit zu bewältigen. „Ich bemerkte ein ungewohnt eigenwilliges Fahrverhalten“, sagte Stefan Mücke. „Die Ursache haben wir schnell gefunden und beheben können.“

Vortagessieger Rudolf Schöllhorn mit der drei Jahre jüngeren Mercedes-Benz C-Klasse aus der DTM-Saison 2008 ließ Stefan Mücke ziehen. Mit dem ehemals von Bernd Schneider genutzten Ex-Werkswagen sicherte sich der Allgäuer aus Bad Wurzach einen ungefährdeten zweiten Gesamtrang vor Ralf Schall (Opel Astra V8 Coupé). Die drei Erstplatzierten belegten, der Logik folgend, auch die Positionen eins bis drei in der Königsklasse für Klasse 1-Originalfahrzeuge.

Lange Zeit hielt Thilo Goos mit dem zweiten Mücke-Mercedes-Benz der C-Klasse den Anschluss, ehe er sich in der Schlussphase eingangs Start und Ziel im Zweitkampf mit Porsche-Pilot Wolfgang Destree drehte. Ins Kiesbett geraten, konnte er sich weniger als vier Minuten vor dem Fallen der Zielflagge aus eigener Kraft befreien und auf dem zwölften Gesamtrang das Rennen beenden. 

Während Destree an sechster Gesamtposition und an dritter Stelle in der Klasse 5 ins Ziel kam, musste Altfrid Heger im weißen Audi 200 Quattro turbo nach souveräner Fahrt auf dem dritten Gesamtrang vorzeitig abstellen. Die Diagnose: Motorschaden am Fünfzylinder-Monoturbo aus Ingolstadt.

Oliver Menzel bestätigte seine saubere Vorstellung am Wochenende auf dem vierten Gesamtplatz. Gleichzeitig freute sich der Serien-Einsteiger im Porsche 911 (997) GT3 R über den zweiten Sieg in Klasse 5 vor dem Bremer Porsche-Clubsport-Spezialisten Thorsten Rose im 997.2 GT3 Cup. Dessen Freund und Teamgefährte Jörg Hildebrand, ebenfalls der Klasse 5 zugeordnet, belegte Gesamtrang sieben in einem Elitefeld.

Gesamtachter und Seger in Klasse 6: Thomas Ardelt, Sieger in Spa-Francorchamps vor drei Wochen, mit dem 2099 von Uwe Alzen eingesetzten „Music Monster“. Auf dem zehnten Gesamtrang und Erster in Klasse 4 bis 3.300 ccm Hubraum: Markus Weege mit dem Duller-BMW M3 E46.

Weitere Klassensiege verbuchten Christoph Driescher (BMW M3 E30, Klasse 2) und Christer Simonsen (Ford Sierra RS 500 Cosworth).

Verantwortlich für den Inhalt: Carsten Krome Netzwerkeins

Fotografie: Racelense Felix Arnold, Frank Schuh Sportfoto

Zum PDF-Download: das offizielle Rennergebnis (R2) der Rennleitung

https://tourenwagen-legenden.de/wp-content/uploads/2026/05/36_LOG_T_28_TWL_Race2_Result_Provisional-1.pdf