


TOURENWAGEN LEGENDEN im Rahmen des ADAC RACING WEEKENDS auf dem Salzburgring/A: So lief das erste Rennen am Samstagnachmittag
Renndauer um zehn Minuten verkürzt: Da ging so manche Reifenrechnung nicht auf.



Pünktlich vor dem auf 25 Minuten angesetzten Rennen ging ein ausgiebiger Regenschauer über dem Salzburgring nieder – Auftakt zu einem Reifenpoker mit unterschiedlichem Ausgang. Während die Rennleitung rote Flaggen zeigte und Pole-Setter Altfrid Heger – mit dem Audi Quattro turbo Gruppe 4/1981 auf Slicks unterwegs – als Einziger seine Position vorne rechts in der ersten Startreihe wieder einnahm, bog der Rest des 16-Wagen-Feldes entweder zum Umbereifen in die Boxengasse oder ins Fahrerlager ab.
Als das Rennen schließlich mit 20 Minuten Verspätung freigegeben werden konnte, hatte der Großteil der Teilnehmer auf Regenreifen umbestückt – aber nicht Heinz F. Pott, Titelverteidiger Dr. Sebastian Haas, Hans Ulrich „Ulli“ Kainzinger und eben Altfrid Heger, der auf abtrockenden Asphalt während der Schlussphase setzte.



Freilich musste die Renndauer aufgrund des laufenden Zeitplans auf nunmehr 15 Minuten verkürzt werden – ein entscheidender strategischer Nachteil für die vier Mutigen auf Slicks. Auch wenn kurz vor dem Fallen der Zielflagge tatsächlich die Sonne wieder herauskam und die Strecke zusehends abtrocknete, so war die verbleibende Renndauer für die Trockenreifen-Fraktion schlicht zu kurz.
Altfrid Heger rettete den sechsten Gesamtrang über die Distanz, während ganz vorne der Wiener Marcus Weege mit dem Langstrecken-erprobten BMW M3 E46 (Klasse 4) von Herwig Duller zum Sieg vor Porsche-Pilot Thomas Ardelt (Klasse 6) und Thomas Weberhofer (V8STAR Opel Omega, Klasse 5) fuhr.



Da Marcus Weege am Sonntagsrennen aus terminlichen Gründen nicht teilnimmt, liegt der Matchball im Meisterschaftsrennen damit bei Thomas Ardelt, der mit dem 911 (997) Cup der ersten Modellgeneration nichts anbrennen ließ und sich anschickt, dem 2009 von Uwe Alzen eingesetzten und gefahrenen „Music Monster“ nach dem vierten Gesamtrang beim 24-Stunden-Rennen Nürburgring einen weiteren Erfolg zu bescheren.
Am Sonntag finden noch einmal ein Qualifying sowie ein Rennen über 25 Minuten statt.
Verantwortlich für den Inhalt: netzwerkeins GmbH, Carsten Krome
Fotografie: Frank Schuh, Felix Arnold











