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Klasse 4 für die Gruppe 4 (& Co. natürlich): Die Tourenwagen Legenden schaffen eine neue (Erfolgs-)Formel – und eine offene Einladungsklasse.

Hans-Jürgen Erdbrügger ist mit seinem BMW M1 Gruppe 4 der erste angemeldete Rennteilnehmer: Der erfahrene Historic Racer ist der Protagonist der neuen Klasse 4, die als eine offene Einladungsklasse das Starterfeld der Tourenwagen Legenden #familiyandfriends – European Tour 2024 bereichern wird. Die zusätzliche Kategorie basiert auf der Gruppe H und ist für Preziosen der Gruppen 2, 4 und 5 geschaffen worden, um den Vorfahren der Renntourenwagen aus den achtziger und neunziger Jahren ebenfalls eine integrative Plattform zu bieten. Selbstverständlich ist die aus Tradition vielgestaltige Porsche-Fraktion ebenso herzlich eingeladen, am Gelingen der neu geschaffenen (Erfolgs-)Formel mitzuwirken. Diese lautet: Klasse 4 für die Gruppe 4 (& Co. natürlich).

Die Schlagzeilen:

Voll dabei: Hans-Jürgen Erdbrügger meldet sich mit seinem BMW M1 Gruppe 4 als erster Rennteilnehmer der neu installierten Klasse 4 bei den Tourenwagen Legenden 2024 an.

Voll integriert: Die neu geschaffene Klasse 4 ist als eine offene Einladungsklasse für Fahrzeuge der Gruppe 2, der Gruppe 4, der Gruppe 5 und der nationalen Gruppe H ins Leben gerufen worden.

Voll historisch: Renntourenwagen und Grand Tourisme der siebziger und der achtziger Jahre bilden im Starterfeld der Tourenwagen Legenden künftig einen chronologischen Unterbau.

© BMW Press Club

Sonntag, 29. April 1979: Beim 42. Internationalen ADAC-Eifelrennen Nürburgring feiert der BMW M1 seine Weltpremiere. Der Schweizer Marc Surer bringt den neuen Mittelmotor-Sportwagen mit der Chassisnummer WBS59910004301063 in der Division 1 der Deutschen Automobil-Rennsportmeisterschaft, kurz: DRM, auf dem neunten Gesamtrang als Sieger der Rennsport-Trophäe ins Ziel. Es ist der Beginn einer außergewöhnlich langen Karriere, die mit der Procar-Serie wenige Wochen später Bilder für die Ewigkeit kreiert. Noch heute ist die Startaufnahme, im Rahmenprogramm des Großen Preises von Belgien 1979 in Zolder entstanden, unvergessen. Zwar machten nicht alle 48 Gruppe-4-Versionen, die im Rahmen der Modelllaufzeit entstanden, im spektakulären Markenpokal mit. Doch das Feld war auf Anhieb hochkarätig mit aktiven Formel-1-Stars an der Spitze und etablierten Sportwagen-Spezialisten besetzt. Heute ist der Marktwert des Mittelmotor-Coupés, von dem einschließlich der Serien-Ausführungen von 1979 bis 81 insgesamt 460 Exemplare bei Baur in Stuttgart gefertigt worden sind, als solide einzuschätzen. Auf den Punkt gebracht: Ein BMW M1 Gruppe 4, so er denn im Rennen eingesetzt werden soll, bedarf eines wertschätzenden Umfeldes. Ein solches Umfeld bieten die Tourenwagen Legenden. Die Fahrweise ist durchweg umsichtig, die meist erfahrenen Piloten sind keine überambitionierten Erfolgsstrategen. Vielmehr leben sie alle das Credo #familiyandfriends – European Tour 2024: Man möchte gemeinsam Fahrspaß erleben und sich nicht auf Biegen und Brechen gegenseitig bekämpfen.

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© Carsten Krome Netzwerkeins

Hans-Jürgen Erdbrügger hat dieser Ansatz bereits überzeugt – weitere Besitzer von Fahrzeugen der Gruppe 2, der Gruppe 4, der Gruppe 5 und der nationalen DMSB-Gruppe H sind aufgerufen, dem Beispiel des BMW M1-Piloten zu folgen. “Wir freuen uns sehr über diese frühe Pionierleistung”, kommentiert Thorsten Stadler von den Tourenwagen Legenden, “so unmittelbar nach unserem erfolgreichen Marktauftritt bei der 55. Essen Motor Show ist dies eine weitere positive Nachricht, die uns zuversichtlich stimmt.” Startberechtigt sind viele weitere Renntourenwagen und Grand Tourisme der siebziger und achtziger Jahre, explizit auch die zahlenmäßig starke Porsche-Fraktion – jeder Porsche Carrera RSR, 911 IMSA GTU, 935/5 und sogar 935 ist in der Klasse 4 hochwillkommen. Natürlich gilt das auch für die Ford Capri turbo, BMW 320 und all die übrigen Erfolgsmodelle jener Zeit. Das Online-Nennportal der Tourenwagen Legenden ist seit dieser Woche auch für Teilnehmer der neuen Klasse 4 freigeschaltet, bei Fragen kann gern im Organisationsbüro bei tst sport + technik in Hann.Münden angerufen werden. “Wir sind fest davon überzeugt, den Speedlevel unserer neuen Einladungsklasse 4 und unserer Stammkundschaft in den Klassen 1 bis 3 auf einen gemeinsamen Nenner bringen zu können”, schätzt Thorsten Stadler die künftige Situation ein.

© Carsten Krome Netzwerkeins

Und er stellt in den Raum, dass bei ausreichendem Zuspruch auch die Schaffung einer separaten Startgruppe denkbar sein wird. “So generieren wir auf längeren Rennstrecken gleich zwei medienwirksame Startphasen”, fasst Stadler abschließend zusammen. “Uns geht es um Transparenz – und das in jeder Hinsicht!”

Verantwortlich für den Inhalt: netzwerkeins GmbH, Carsten Krome

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